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Wenn 35 Grad zur Normalität werden: GEAK-Wochen Glarnerland starten

  • Autorenbild: Lisa Hämmerli
    Lisa Hämmerli
  • 23. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Steigende Temperaturen und häufigere Hitzetage stellen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer vor neue Herausforderungen. Während früher vor allem die Heizkosten im Fokus standen, gewinnt heute der sommerliche Hitzeschutz zunehmend an Bedeutung. Mit den erstmals durchgeführten GEAK-Wochen Glarnerland erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer die Möglichkeit, ihr Gebäude umfassend analysieren zu lassen und konkrete Lösungen für mehr Wohnkomfort, tiefere Energiekosten und einen besseren Schutz vor Sommerhitze zu entwickeln.


Das Glarnerland wird wärmer

Das Glarnerland erlebt wie die gesamte Schweiz immer häufiger und intensiver längere Hitzeperioden. Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch im Kanton Glarus messbar: Von 1901 bis 2024 ist die höchste jährliche Tagesmaximumtemperatur um 3,4 Grad Celsius angestiegen. Klimamodelle zeigen, dass sich dieser Trend weiter verstärken wird. In einer Welt mit einer Erwärmung von drei Grad könnte der bisherige Höchstwert von 35,6 Grad an der MeteoSchweiz-Messstation in Glarus künftig auf rund 40 Grad ansteigen. Besonders ältere Gebäude heizen sich an solchen Tagen stark auf. Gleichzeitig verursachen schlecht gedämmte Häuser im Winter hohe Energieverluste. Wer sein Zuhause fit für die Zukunft machen möchte, braucht deshalb eine fundierte Grundlage für die richtigen Entscheidungen.


Ein Fahrplan für die Zukunft des eigenen Hauses

Genau hier setzen die GEAK-Wochen Glarnerland an. Während der Aktionswochen vom 29. Juni bis 9. Juli sowie vom 28. September bis 8. Oktober 2026 bieten fünf regionale GEAK-Expertinnen und -Experten einen GEAK Plus zu einem attraktiven Fixpreis an. Der GEAK Plus analysiert den energetischen Zustand eines Gebäudes und zeigt auf, welche Sanierungsmassnahmen sinnvoll sind. Dabei werden nicht nur Energieverbrauch und Heizsystem betrachtet, sondern auch Themen wie Wärmedämmung, Fensterqualität und sommerlicher Wärmeschutz. Eigentümerinnen und Eigentümer erhalten einen individuellen Sanierungsfahrplan mit konkreten Handlungsempfehlungen und Investitionsetappen.

«Viele Menschen denken bei energetischen Sanierungen zuerst an tiefere Heizkosten. Mindestens ebenso wichtig wird künftig jedoch die Frage sein, wie wir unsere Häuser an heissere Sommer anpassen können», sagt Franz Schnider, Co-Präsident von KlimaGlarus.ch. «Eine gute Gebäudehülle sorgt nicht nur im Winter für Behaglichkeit, sondern schützt auch vor Überhitzung im Sommer.»

Jetzt von Fördergeldern und Steuervorteilen profitieren

Dank verschiedener Förderangebote reduziert sich der Eigenanteil deutlich. Der Kanton Glarus unterstützt den GEAK Plus mit CHF 1'200. Zusätzlich profitieren Mitglieder von KlimaGlarus.ch von einem Beitrag von CHF 150. Wer eine Nachhaltigkeitshypothek der Glarner Kantonalbank abschliesst, erhält weitere CHF 500 Unterstützung.

Gerade jetzt ist zudem ein besonders guter Zeitpunkt, sich mit einer energetischen Sanierung auseinanderzusetzen. Neben den aktuellen Förderbeiträgen können Planungs- und Sanierungskosten in vielen Fällen steuerlich geltend gemacht werden. Mit der geplanten Abschaffung des Eigenmietwerts könnten sich diese Rahmenbedingungen jedoch verändern. Wer frühzeitig plant, kann die heute verfügbaren Förderungen und steuerlichen Vorteile noch optimal nutzen.


Jetzt anmelden

Die GEAK-Wochen werden gemeinsam mit fünf regionalen GEAK-Experten durchgeführt. Ziel ist es, Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern einen einfachen Einstieg in die energetische Modernisierung ihrer Liegenschaft zu ermöglichen.


👉 Anmeldung und weitere Informationen: www.klimaglarus.ch/geak



 
 
 

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