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Innovatives Bauen für die Zukunft

  • Autorenbild: Melina Aeschbach
    Melina Aeschbach
  • 10. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

Bauen im Glarnerland soll nachhaltiger und klimafreundlicher werden. Am 5. Juni trafen sich Innovationsfreudige aus verschiedenen Bereichen und Branchen, um Ideen für dieses Ziel zu sammeln und weiterzuentwickeln.



Mit dem Projekt «Glarner Klimahaus» suchen wir Bauideen und Innovationen, die für kommende Generationen besonders wertvoll sind. Ziel ist, das Bauen im Glarnerland nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten. Durch die Nutzung regionaler Kompetenzen, Materialien und Dienstleistungen soll die Wertschöpfung möglichst im Glarnerland bleiben. In Zusammenarbeit mit Menschen aus allen Branchen sollen zukunftsweisende und innovative Lösungen entwickelt werden.


Innovativ für kommende Generationen

Genau dafür trafen sich am Nachmittag des 5. Juni 20 Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen in Ennenda. Unter den Workshop-Teilnehmenden waren Expert:innenen für leimfreie Küchen und Möbel, zementfreien Beton, aus der Holz- und Energiewirtschaft sowie der Architektur. Sie alle verbindet das Interesse an Fortschritt, Innovation und Nachhaltigkeit. Mit viel Engagement und positiver Energie sind sie bereit, gemeinsam neue Lösungen für ein klimafreundliches Bauen zu entwickeln und zu erproben. 


Reger Austausch und viele Ideen

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden die Teilnehmenden des Workshops in Gruppen aufgeteilt. Diese widmeten sich ihrem jeweiligen Thema, wie zum Beispiel möglichen Bauobjekten oder möglichen einsetzbaren Baustoffen. Im zweiten Teil präsentierten sich die Gruppen ihre gesammelten Ideen gegenseitig und tauschten sich untereinander aus. Dabei wurde klar, wie ideenreich und vielfältig die Menschen im Raum waren. Jeder und jede von ihnen brachte seinen oder ihren Blickpunkt in die Runde. So zeigt sich, dass im Glarnerland interessante Baustoffe vorhanden sind: Ob Schafwolle oder Winterhanf als Dämmmaterial - die Möglichkeiten für eine Wiederverwendung verschiedener Abfallprodukte sind auch im Bestand unzählig. Aus diesem Baumaterial soll im nächsten Schritt ein erster Prototyp des Glarner Klimahauses entwickelt werden. 


Der nächste Workshop findet am 28. August in Glarus statt. Wir freuen uns auf einen weiteren Austausch und darauf, die Ideen in die Tat umzusetzen. Wer Interesse hat, mitzuwirken, darf sich gerne bei uns melden.




 
 
 

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